Freitag 6. Sept. 2019, ca. 18 km

Karte zur Via Tolosana
Rastplatz bei einem Weingut in Buddhas Gesellschaft
Schatten...
Erntemaschine für Trauben
Weinstock mit kräftigen Holz
Kooperation
Kirche von Saint-Geniès-de-Mourgues
einfach und doch schön - Kirchenfenster
1019 hier gegründet - genau vor 1000 Jahren
Friedhofstor mit Sanduhr
alte Geleise - neue Wege
Melonenfeld - Handernte
Ackerbau
hier gehts nicht durch
hier gehts durch
kombinierte Wegweisung
sogar im Dorf mit Jakobswegzeichen
Sensation! - fünf Pilger aufs Mal
Abend in Vendargues
Ess-Markt
Dorfleben am Freitagabend
aufgefallen - besonderes Kreuz

Eine Bäckerei am Dorfrand hat schon früh geöffnet und bietet auch Kaffee an. Gestärkt mache ich mich auf den Weg. Das erste Dorf heisst Saint-Geniès-des-Mourgues. Hier war mal eine Abtei, gegründet 1019. Es wird grad die Jahrtausendfeier angekündigt. Zufällig wird eine Messe gefeiert. Ich bekomme den Schlusssegen mit, was mich freut und beschwingt.

Beim Weitergehen hält ein Auto an. Ein Mann dreht die Scheibe runter und stellt sich vor als Hospitalero von Conques. Er arbeitet ebenfalls als Freiwilliger bei der französischsprachigen Pilgerseelsorge in Santiago mit. Somit habe ich einen ‘Kollegen’ angetroffen, da ich ja auch schon bei der Pilgerseelsorge mitgeholfen habe. Der kurze Austausch hat uns beide erfreut.

Der Weg führt nach Vendargues. In einem Park vor dem Dorf verliere ich den Weg. Ich muss deshalb wieder etwas zurück gehen. Da kommen mir fünf Pilgerinnen und Pilger entgegen. Ein Rekord auf diesem Weg! Wir gehen gemeinsam bis zum Dorf. Sie haben fest geplant, von hier aus den Bus nach Montpellier zu nehmen. Auf meine Frage warum wird gesagt, dass der Weg eintönig sei und durch Industrieviertel führe. Gerne würde ich ihnen im Nachhinein erklären, dass dies überhaupt nicht stimmt.

Wir trinken gemeinsam etwas. Eine Pilgerin entpuppt sich als Schweizerin aus Sion. Sie ist ganz aufgestellt und weiss noch nicht, wie lange sie den Weg fortsetzen wird. Ein Pilger stammt aus Tokyo. Er heisst Mako. Ihn werde ich noch mehrere Male antreffen. Dann verabschiedet sich die  Gruppe. Schade. ich mache mich auf, um eine Unterkunft zu suchen. Diesmal ist es mangels Pilgerherberge ein Hotel am Rand des Dorfes. Die Orientierungstafeln im Dorf tragen alle das Logo vom Jakobsweg. Das deute ich als positives Zeichen.

Am Abend wird ein Ess-Markt aufgestellt. Es darf geschlemmt werden…. Am Tisch entstehen Gespräche. Ich werde gegen 23 Uhr von einem Ehepaar per Auto zur Unterkunft gefahren, die zu Fuss etwa 30 Minuten entfernt liegt. Ein schöner Tag geht zu Ende.

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