Donnerstag 5. Sept. 2019, ca. 25 km

Einzelzimmer in der Herberge von Vauvert
Groborientierung auf dem Jakobsweg
auffallendes Wegkreuz
Ein kleiner Berg zum Überqueren
schöne Aussicht aufs kühle Nass
Weitblick
es ist kein Einhorn...
Stierkampfarena für jedes Dorf
Querverkehr
immer dem Wanderweg GR 653 entlang
Camargue-Kreuz
sinniger Platzname
mit passendem Café dazu
Kirche Saint-Christol

Eric, der Betreiber der urigen Herberge in Vauvert, lässt es sich nicht nehmen, am Morgen alle persönlich zu begrüssen. Philippe aus Genf ist bereits startbereit. Er ging tags zuvor 40 km am Stück, wofür ich zwei Tage einsetzte. Er möchte an einem bestimmten Tag in Toulouse ankommen, was ihn zum Vorwärtsmachen antreibt. Mir ist es nicht nach Eile. Die Traubenpflücker sind wohl bereits an der Arbeit. Unterwegs betrachte ich in meinem Pilgerbuch den Text übe die Selbstliebe, der Charlie Chaplin zugeschrieben wird – der aber von einer Frau Mc Millen stammt. Der Text beeindruckt mich von Neuem.

Im Dorf Saint-Christol gibt es eine Gîte Comunal. Diese möchte ich heute nicht nehmen. Im Dorf spricht mich eine nette Frau an, ob ich bei ihr zuhause etwas Wasser trinken möchte. Sie ist etwas unsicher, ob sie das fragen soll. Sie macht dies wohl nicht alle Tage. Ich verneine, was mich später ärgert. Warum immer zuerst ablehnen? 

Ich finde eine Ferienwohnung in einer Anlage mit Pool. Das Schwimmen tut gut. Beim Zubereiten eines Fertigmenus in der Mikrowelle gibt es einen Knall und die Tomatensauce verziert alle Wände des Ofens. Ich merke, dass ich mich mit dieser Art Ofen nicht auskenne. Trotzdem schmeckt das Essen. Aber schlafen werde ich nicht besser als in einer Gîte.

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