rund 23 km, alles eben

Überquerung der Rhone
es geht ebenaus
Pilgerstrasse der anderen Art quert
Pause
erbärmliche Sonnenblumenfelder
schade, dass sie nicht mehr blühen
ein Pausenstuhl - war es mal...
das Leben ein Schatten...
ehemalige Bahn
geradeaus ist nicht immer bequem
die Camarque ist einzige Region Frankreichs mit Reisfeldern
friedlich - Rinder und Vögel beisammen
Kirche in St.Gilles
schönes Kreuz mit Muschel am Taufstein
einfach aber schön gebaut
der Ort liebt die Jakobsmuschel

 

Es gibt selten Jakobswege, die solange ebenaus gehen. Praktisch keine Höhenmeter rauf oder runter. Das macht aber nicht weniger müde. Der Weg zieht lange Zeit entlang der kleinen Rhone. Diese versteckt sich gut hinter Böschungen, die wild verwachsen sind. Auf der anderen Seite breiten sich die Felder der kleinen Camargue aus. Sonnenblumenfelder, Weinberge, Gemüsefelder, Reisfelder wechseln sich ab. Die Reisfelder erinnern mit ihrem schönen gelb-grünlichen Farbton an Japan. In vielen Restaurants gehört dieser Reise zum Angebot.

St.Gilles bezieht sich auf den hl. Aegidius. Er hat hier ein Kloster gegründet. Die Legende berichtet, wie er sich schützend vor eine Hirschkuh stellte, als diese gejagt werden sollte. Sie hatte ihm Milch gegeben. Ein Pfeil traf den hl. Aegidius. Daraufhin gründete der König ein Kloster, dessen Abt St.Gilles/Hl. Aegidius wurde. Sein Gedenktag wird am 1. September begangen.

hl. Aegidius mit Hirschkuh. Ökumenisches Heiligenlexikon.
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