wacht und betet – Nacht vor dem Karfreitag

Jakobus ist den meisten Pilgerinnen und Pilgern bekannt einerseits als Apostel in Pilgerkleidung oder auf dem weissen Pferd als Matomoros. Eine andere Darstellung ist wohl vielen nicht bewusst bekannt. Sie spielt in den heiligen drei Tagen der Karwoche eine wichtige Rolle.
Es handelt sich um die Szene im Garten Getsemane, wo Jesus betet und das Unausweichliche kommen sieht. Er nimmt die drei Apostel Petrus, Johannes und Jakobus mit sich und bittet sie: ‚Wacht und betet!‘
Drei Mal findet er sie schlafend.
Die Darstellung der drei schlafenden Apostel ist in vielen Kirchen gegenwärtig, als Gemälde oder mit Skulpturen. Jakobus ist jeweils dabei. Doch welcher ist  es? – Er trägt noch keine Jakobsmuschel und keinen Hut. Er ist noch Apostel.
Immer erkennbar ist Johannes mit einem eher femininen Gesicht. Petrus ist meist dargestellt mit einer Krause über der Stirn und einem Bart. Der zweite bärtige Mann ist dann jeweils Jakobus.
Die Darstellung spricht zu uns. Sie lädt ein, wach zu sein, das Leben nicht zu verschlafen, besonders nicht die wichtigen Augenblicke im Leben. Die Augenblicke, wo es drauf an kommt.
Der Text dazu, wie er im Matthäusevangelium zu finden ist.

 

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