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PILGERN AUF DEM JAKOBSWEG

Organisatorisches zum Jakobsweg 
22.07.-07.08.05 in Spanien
 


Anmeldung

Ich erwarte eine verbindliche, handschriftlich unterschriebene Anmeldung 
bis 01. Mai 2005
Die Anmeldung wird erst definitiv gültig bei der Anzahlung von Fr. 500.--/ Euro 350.--. 
Der Restbetrag wird auf den 15. Mai 2005 fällig.

 

Anulation

Anulationen nach dem 1.April 2005 werden folgendermassen belastet:

  • zwischen 1.April und 1.Mai 05:  mit Fr.75.--/ Euro 50.-- 

  • zwischen 1.Mai und 1.Juni:  mit Fr. 500.--/ Euro 350.--

  • zwischen 1.Juni und 15.Juli: mit Fr. 1000.-- / Euro 650.--

  • ab 15.Juli mit 100% 

Bitte eine Anulationsversicherung vor Einzahlung abschliessen!

Anreise

Am Freitagabend 22. Juli 17:11 Uhr fahren wir per Bahn von St. Gallen über Zürich, Bern, Genf mit dem Nachtzug nach Irun. Von dort über Venta de Baños, Leon nach Astorga. Dort kommen wir am Samstagabend um 20:44 Uhr an.  

Ausrüstung

Bei meinen Pilgerreisen gehört es dazu, den Rucksack die ganze Strecke selbst mitzutragen.
Das Kunststück besteht darin, möglichst wenig einzupacken. Eine gute Regel heisst, dass der Rucksack nicht schwerer als 10-15 % des Körpergewichtes sein sollte. 
Ein Rucksack sollte nicht schwerer als 8 kg werden. Gute Schuhe, Regenschutz, warmer Pullover, ein leichter Schlafsack, Badezeug und Toilettenartikel sollten nicht fehlen. Socken, Unterwäsche etc. können unterwegs gewaschen werden. 
Beispiel einer Packliste.

Gestaltungselemente 

Zu meinen Pilgerreisen gehört die Gestaltung der einzelnen Tage durch Impulse am Tagesbeginn und unterwegs sowie der Austausch in der ganzen Gruppe über Erlebnisse und Erfahrungen jeweils am Ende des Tages. 
Einfache Rituale und Übungen gehören ebenfalls dazu. 
Rituale werden sorgfältig eingeführt und deren Sinn vorerst erklärt. 
Da wir als Gruppe unterwegs sind, ist meine Bedingung, dass bei diesen verschiedenen Elementen jeweils alle so gut sie können mitmachen.

Gruppengrösse
Die Gruppengrösse ist auf 15 Personen + Leiter beschränkt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs der Anzahlung berücksichtigt.  

Kosten  

Die genauen Kosten kann ich erst bekannt geben, wenn die Unterkünfte fix reserviert sind (Frühling 05). Ich rechne mit einem Betrag von rund 1000 Euros / SFr 1500. 
Darin werden die An- und Rückreise per Bahn ab St.Gallen nach Astorga und von Santiago zurück nach St.Gallen, die Übernachtungskosten und ein kleiner Teil der Verpflegung inbegriffen sein.

Euro Spanien Santiago
Spanische Euro-Münzen mit der 
Kathedrale von Santiago. Foto: js.

Leitung und Auskunft 

Als erwachsene PilgerInnen sind wir einerseits für uns selbst verantwortlich. 
Andererseits trägt jedes Mitglied der Pilgergruppe auch seinen Teil Verantwortung für die Gruppe und das Gelingen der Pilgerreise als gemeinsame Unternehmung und Erfahrung. 
Als Leiter bin ich für den Rahmen besorgt. 
Zur Pilgerreise gehören aber auch Improvisation und das Inkauf-Nehmen von unvorhergesehenen Tatsachen. 

Ich erteile gerne auf mündlichem oder schriftlichem Weg Auskunft. Meine Adresse: 

Josef Schönauer
Felsenstr. 30
CH - 9000 St.Gallen
Tel. P 0041 (0)71 220 31 71
Tel. B 0041 (0)71 494 24 84
E-Mail: jakobsweg@pilgern.ch

Rast - Pausen auf dem Weg

Rast machen ist ein wichtiger Teil beim Pilgern. Wie wir mit der Rast umgehen, bildet ein Stück weit den Alltag ab. Deshalb lohnt es sich, auch mit der Rast auf dem Weg sorgfältig umzugehen.
Auf dem Weg mache ich nach jeder Stunde Wanderung eine Rast von gut 10 Minuten. 
Dabei geht es um mehr, als kurz Wasser zu trinken. Jede Rast erlaubt es, sich auszuspannen; den Langsameren gibt sie die Möglichkeit, wieder vorne dabei zu sein; die Schnelleren kommen wieder in Kontakt mit den anderen; die Rast lässt die Natur nochmals anders erleben und geniessen. Deshalb ist es mir ein Anliegen, gute Rastplätze zu suchen, vorallem für die Mittagsrast.

Rückreise

Am Samstag 06.August reisen wir per Bahn ab Santiago um 09.04 Uhr nach Hendaye, von dort mit dem Nachtzug nach Paris Austerlitz, von Paris Est nach Basel, Zürich, St.Gallen. Dort kommen wir am Sonntag um 17:53 Uhr oder eine Stunde später an (Fahrplanwechsel in Frankreich im Juni 05). 

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Spiritualität und pilgern auf dem Jakobsweg

Der Jakobsweg ist von der christlichen Spiritualität geprägt. Viele suchende Menschen machten sich ohne die Erwartung nach spirituellen Erfahrungen auf den Weg und kamen trotzdem mit kostbaren religiösen Erfahrungen nach Hause.
Bei der Gestaltung der Gruppen-Pilgerreise möchte ich diesen Aspekt berücksichtigen, allerdings in einer offenen Art. 

 

Unterkünfte

In der Fremde auf dem Weg zu sein, ist eine Sache. Die andere ist es, jeweils am Abend eine Unterkunft beziehen zu können. EinzelpilgerInnen lassen sich auf das ein, was sie am Ort antreffen. 
Da wir als Gruppe unterwegs sind, werden die Unterkünfte im Voraus reserviert. Es werden einfache Pensionen und Hostals sein, in denen wir übernachten. 
Es sind der Pilgerschaft entsprechende Unterkünfte meist ohne Einzelzimmer.
Dies bedarf grosser Flexibilität der Teilnehmenden.

  

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Verpflegung und Gruppenkasse

Das Morgen- und Nachtessen wird nicht im Voraus organisiert. 
Am Mittag und zwischendurch verpflegen wir uns aus dem Rucksack. 
Für die Verpflegungen am Morgen, Abend und zwischendurch, die nicht im Preis inbegriffen sind, führt ein Mitglied der Gruppe eine Gruppenkasse. 
Das Mittagessen wird am Morgen oder unterwegs mit der Gruppenkasse gemeinsam eingekauft, verteilt in den Rucksäcken mitgetragen und dann 'festlich' geteilt.  

Versicherungen

Die Versicherungen wie Anulation und Reiseversicherung, Unfallversicherung etc. sind Sache der Teilnehmenden.

Achtung: Für SchweizerInnen ist zu beachten, dass für den Fall von ärztlicher Hilfe im Ausland bei der eigenen Krankenkasse ein Formular zu bestellen ist. Genaue Angaben siehe hier.

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Vorbereitung zum Pilgern        

Körperlich:
Ich gehe von der Bedingung aus, dass alle die
ganze Zeit ihr Gepäck selber tragen. Wir haben deshalb kein Begleitfahrzeug und benutzen keinen Taxidienst. (siehe auch oben unter 'Ausrüstung'). Das Unterwegssein über viele aufeinanderfolgende Tage bedarf guter körperlicher Verfassung.

Geistig:
Angaben zu allgemeiner Literatur über den Jakobsweg finden Sie in meiner Literaturliste.
Über
die vorgesehene Route gibt es eine Vielzahl von Büchern. 
Zum Mittragen sind geeignet:  

  • Michael Kasper, Spanien: Jakobsweg. OutdoorHandbuch,
    Bd.23, Conrad-Stein-Verlag 7.Aufl. 2004

  • Dietrich Höllhuber, Wandern auf dem spanischen Jakobsweg. Verlag Dumont aktiv, 2002.

 

Vorbereitungstreffen
Freitagabend 24. Juni 2005

Um uns als Gruppe möglichst gut auf die Pilgerreise einzustimmen, findet ein verpflichtendes Vortreffen statt. 
Ort: Hogar Espanol in St.Gallen. Zeit: 19 Uhr. 
Für diejenigen, die von weit her anreisen, wird bei Interesse am Samstagvormittag ein fakultatives Angebot mit Führung in der Stadt St.Gallen angeboten.


Zu meiner Person
 

Ich reise gerne und liebe es, mit Menschen zusammen zu sein. josef_bild.jpg (59185 Byte) Meine Lieblingsländer sind: Spanien, Frankreich und Japan.
Ich habe katholische Theologie studiert und 16 Jahre in verschiedenen Pfarreien gearbeitet. 
Ich bin Vater zweier erwachsener Töchter.
Mein spiritueller Bezugsort ist Taizé.
Seit 1987 beschäftige ich mich mit dem Jakobsweg. Ich habe verschiedene Gruppen-Pilgerreisen auf dem Jakobsweg in der Schweiz, in Frankreich und in Spanien organisiert. 1998 arbeitete ich zwei Wochen in der Leitung der Pilgerherberge von Belorado in Spanien als 'Hospitalero' mit. 
Seit 1996 bin ich Spitalseelsorger am Kantonsspital St.Gallen. 
Im Jahr 2000 habe ich die Weiterbildung als Lebens- und Trauerbegleiter bei Dr.J.Canacakis abgeschlossen.


Schritt fuer Schritt auf dem Jakobsweg 

 
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