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PILGERN AUF DEM JAKOBSWEG

Organisatorisches zum Jakobsweg in Spanien
Fr 09. bis So 25. Juli 2010 
von Astorga nach Santiago de Compostela

 
Inhalt: 

 

 


Anmeldung

Wir erwarten eine verbindliche, handschriftlich unterschriebene Anmeldung bis 15. Mai 2010
Die Anmeldung wird erst definitiv gültig bei der Zahlung von
SFr. 500.--/ Euro 350.--. Anmeldetalon.
 

Die zweite Rate wird auf den 15.Juni 10 fällig.

 

Annullation

Annullationen werden folgendermassen belastet:

  • zwischen 1. April und 15. Mai: mit Fr. 75 / Euro 50.--

  • zwischen 15. Mai und 15. Juni:  mit Fr.500.--/ Euro 350.-- 

  • zwischen 15. Juni und 30. Juni: mit Fr. 1000.-- / Euro 700.--

  • ab 1. Juli: mit 100%

Die Annullationsversicherung muss vor der ersten Einzahlung abgeschlossen werden!

Anreise

Die Anreise wird per Bahn ab St.Gallen organisiert. Wir reisen als Gruppe an. Die Reise führt über Zürich, Basel, Paris, Irun nach Astorga. 
Zusteigen unterwegs ist möglich.
Von Paris nach Irun reservieren wir Liegeplätze im Nachtzug.

Ausrüstung

Bei unseren Pilgerreisen gehört es dazu, den Rucksack die ganze Strecke selbst mitzutragen.
Das Kunststück besteht darin, möglichst wenig einzupacken. Eine gute Regel lautet, dass der Rucksack nicht schwerer als 10-15 % des Körpergewichtes, resp. nicht schwerer als 8-10 kg sein sollte. (Rucksackgrösse: 35-45 lt)
Gute wasserdichte Schuhe, Regenschutz, ein warmer Pullover, ein leichter Schlafsack, Badezeug und Toilettenartikel sollten nicht fehlen. Socken, Unterwäsche, Hemden etc. können unterwegs gewaschen werden. 
Packliste 2010.

Gestaltungselemente 

Zu unseren Pilgerreisen gehört die Gestaltung der einzelnen Tage durch Impulse am Tagesbeginn und unterwegs sowie der Austausch in der ganzen Gruppe über Erlebnisse und Erfahrungen jeweils am Ende des Tages. 
Einfache Rituale und Übungen gehören ebenfalls dazu. 
Rituale werden sorgfältig eingeführt und deren Sinn vorerst erklärt. 
Da wir als Gruppe unterwegs sind, ist die Bedingung an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass bei diesen verschiedenen Elementen jeweils alle so gut sie können mitmachen.

Gesundheit

Wir gehen davon aus, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei guter Gesundheit sind. Sie muss ebenso gut sein, wie wenn jemand alleine auf den Weg gehen würde. Dazu gehört, den eigenen Rucksack über den ganzen Weg selber tragen zu können. Wer unsicher ist, lasse sich unbedingt beim Hausarzt beraten.
Der Weg in Spanien ist durch mehrere Passübergänge geprägt (siehe Höhenmeter bei den Etappenorten).

 

Gruppengrösse

Die Gruppe ist auf 16 Personen inkl. 2 Leitungspersonen beschränkt. 
Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs der Anzahlung berücksichtigt. 

 

 

Kosten - Zahlungsinformation 

Die Kosten betragen SFr 1680.-- (mit Halbtax) / Euros 1240.-- (mit ganzem Billet Schweiz). Der Preis ist je nach Bahnvergünstigung abgestuft (Halbtax, Generalabonnement).
Die Heimreise organisieren alle selbst.
 

  • Darin inbegriffen sind:

    • alle Übernachtungen mit Halbpension (keine Einzelzimmer)

    • Pilgerbegleitung

    • Materialien wie Pilgerpass, Pilgerbuch, Gruppentagebuch, Pilgermuschel

    • Tages-Ausflug per Bus nach Finisterre

    • Anreise von St.Gallen
       

  • Nicht inbegriffen sind:

    • Getränke bei den Nachtessen

    • Mittagsverpflegungen aus dem Rucksack

    • Eintrittsgelder für Besichtigungen, Kirchen, Museen

    • Versicherungen


Zahlungen aus der Schweiz sind erbeten auf:
Josef Schönauer, St.Gallen, Schweiz.
Raiff
eisenbank Flawil-Degersheim-Mogelsberg-Oberuzwil
IBAN: CH 85 8132 5000 0042 5440 1
BIC / Swift-Code:   RAIFCH22
Bankenclearing: 81325
Postkonto: 90-440-6 

Zahlungen aus Deutschland und Österreich resp. aus der EU sind erbeten auf:
Sparkasse Bodensee
Charlottenstr. 2
D - 88045 Friedrichshafen
zugunsten von
Josef Schönauer
Kontonummer: 24309528
Bankleitzahl: 69050001
BIC-Code: SOLA DE S1 KNZ
IBAN: DE52 6905 0001 0024 3095 28

Leitung und Auskunft

Als erwachsene PilgerInnen sind wir einerseits für uns selbst verantwortlich. 
Andererseits trägt jedes Mitglied der Pilgergruppe auch seinen Teil Verantwortung für die Gruppe und das Gelingen der Pilgerreise als gemeinsame Unternehmung und Erfahrung. 
Die Leitung sorgt für den Rahmen. (Zu den Leitungspersonen)
 
Wichtig: Zur Pilgerreise gehören auch Improvisation und das Inkauf-Nehmen von unvorhersehbaren Tatsachen. 

Wir erteilen gerne auf mündlichem oder schriftlichem Weg Auskunft.

Anschrift: 

Pilgerreisen
Josef Schönauer
Elisabeth Koller
Lilienstrasse 41
CH - 9000 St.Gallen
Schweiz
 
Mail: jakobsweg@pilgern.ch

 

Rast - Pausen auf dem Weg

Rast machen ist ein wichtiger Teil beim Pilgern. Wie wir mit der Rast umgehen, bildet ein Stück weit den Alltag ab. Deshalb lohnt es sich, auch mit der Rast auf dem Weg sorgfältig umzugehen.
Auf dem Weg machen wir nach jeder Stunde Wanderung eine Rast von gut 10 Minuten. 

Dabei geht es um mehr, als kurz Wasser zu trinken. Jede Rast erlaubt es, sich auszuspannen; den Langsameren gibt sie die Möglichkeit, wieder vorne dabei zu sein; die Schnelleren kommen wieder in Kontakt mit den anderen; die Rast lässt die Natur nochmals anders erleben und geniessen.
Deshalb ist es uns ein Anliegen, gute Rastplätze zu suchen, vor allem für die längere Mittagsrast.
 

Rückreise

Rückreise als Gruppe: (findet nicht statt)
Die Rückreise ab Santiago de Compostela am Samstag 24. Juli organisieren wir als Gruppen-Bahnreise. Die Bahnfahrt führt über Hendaye, Paris, Basel, Zürich nach St.Gallen. Von Hendaye bis Paris reservieren wir Liegeplätze im Nachtzug.
Das Leitungsteam bleibt in Santiago und begleitet die Rückreise nicht.

Individuelle Rückreise:
Die Pilgerreise dauert bis Samstagmorgen 24. Juli. Es besteht die Möglichkeit, anlässlich der Jakobusfeierlichkeiten die Heimreise individuell später anzutreten. Die individuelle Heimreise muss selbst organisiert und bezahlt werden. Einfach-Flüge ab Santiago bietet AirBerlin an. Je früher gebucht wird, umso billiger der Tarif.

Bei der definitiven Anmeldung zur Pilgerreise muss bekannt gegeben werden, welche Art der Rückkehr gewählt wird.
 

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Spiritualität und Pilgern auf dem Jakobsweg

Der Jakobsweg ist von der christlichen Spiritualität geprägt. Schon viele suchende Menschen machten sich ohne die Erwartung nach spirituellen Erfahrungen auf den Weg und kamen trotzdem mit kostbaren religiösen Erfahrungen nach Hause.
Bei der Gestaltung der Gruppen-Pilgerreise lassen wir den religiös-spirituellen Aspekt in einer offenen Art einfliessen. 

 

Unterkünfte

Da wir als Gruppe unterwegs sind, reservieren wir die Unterkünfte im Voraus. Wir werden in einfachen Pilgerherbergen (Refugio privado) und in Hostals übernachten.  
Es sind der Pilgerschaft entsprechende Unterkünfte in Zweier- und  Mehrbettzimmern. Es sind keine Einzelzimmer vorhanden.
Dies setzt eine gewisse Flexibilität der Teilnehmenden voraus.

  

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Verpflegung und Gruppenkasse

Das Morgen- und Nachtessen sind im Preis inbegriffen. 

Am Mittag verpflegen wir uns aus dem Rucksack in der Art eines gemeinsamen Pick-Nick's. Es wird am Morgen oder unterwegs mit der Gruppenkasse gemeinsam eingekauft, verteilt in den Rucksäcken mitgetragen und dann 'festlich' geteilt. 

Für die Verpflegungen am Mittag und zwischendurch, die nicht im Preis inbegriffen sind, führt die Leitung eine Gruppenkasse. 
 

Versicherungen

Die Versicherungen wie Annullationsversicherung und Reiseversicherung, Unfallversicherung etc. (die Aufzählung ist nicht vollständig) sind Sache der Teilnehmenden. Alle sind gebeten, die entsprechenden Versicherungen abzuschliessen. Die Annullationsversicherung muss vor der Bezahlung der Reisekosten abgeschlossen werden.
Bei kurzfristiger Abmeldung oder vorzeitigem Abbruch der Reise besteht kein Anrecht auf Rückerstattung (siehe Annullationen)

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Vorbereitung zum Pilgern

Körperlich:
Wir gehen von der Bedingung aus, dass alle die ganze Zeit ihr Gepäck selbst tragen. Wir haben kein Begleitfahrzeug und benutzen keinen Taxidienst. (siehe auch oben unter 'Ausrüstung'). Das Unterwegssein bedarf einer guten körperlichen Verfassung.

Rät der Arzt von einer Teilnahme ab, ist dies dem Leitungsteam zu melden. Es steht dem Leitungsteam frei, die Anmeldung und Teilnahme nicht zu akzeptieren.
Es ist ratsam, sich vor der Pilgerreise an das Rucksacktragen und das Gehen für die Dauer von ein paar zusammen hängenden Stunden zu gewöhnen. Z.B. 2-3 Wochenenden mit gepacktem Rucksack wandern.

Geistig:
Angaben zu allgemeiner Literatur über den Jakobsweg finden Sie in dieser Literaturliste.
Ein empfehlenswertes Begleitbuch zum Weg in Spanien finden sie hier.
 

Psychisch:
Es wird eine normale psychische Belastbarkeit voraus gesetzt.

 

Vorbereitungstreffen: Freitag 4. Juni 2010 19 Uhr in St.Gallen

Um uns als Gruppe möglichst gut auf die Pilgerreise einzustimmen, offene Fragen zu klären und einander etwas kennen zu lernen, findet ein Vorbereitungstreffen in St.Gallen statt. Es ist vorteilhaft, wenn möglichst alle daran teilnehmen. 
Der genaue Ort wird den Angemeldeten mitgeteilt. 
Wer von weit her kommt, kann für eine Nacht privat oder in der Pilgerherberge Sankt Gallen untergebracht werden.

Warteliste

Da es immer wieder mal kurzfristige Absagen gibt, führen wir eine Warteliste.


Zu den Leitungspersonen

Josef Schönauer
Ich reise gerne und liebe es,
mit Menschen zusammen zu sein.  Meine Lieblingsländer sind: Spanien, Frankreich und Japan.
Ich habe katholische Theologie studiert und 16 Jahre in verschiedenen Pfarreien gearbeitet. 
Seit 1996 bin ich Spitalseelsorger am Kantonsspital St.Gallen. 
Im Jahr 2000 habe ich die Weiterbildung als Lebens- und Trauerbegleiter bei Dr.J.Canacakis abgeschlossen.
Ich bin Vater zweier erwachsener Töchter.
Mein spiritueller Bezugsort ist Taizé.
Seit 1988 habe ich verschiedene Gruppen-Pilgerreisen auf dem Jakobsweg in der Schweiz, in Frankreich und in Spanien organisiert. 1998 arbeitete ich zwei Wochen in der Leitung der Pilgerherberge von Belorado in Spanien als 'Hospitalero' mit.
Elisabeth Koller
Seit 2003 bin ich begeisterte Jakobspilgerin. Ich kenne den Pilgerweg von Rorschach bis Genf, viele Wegstrecken in Frankreich und in Spanien.
Seit 2005 leite ich Pilgerreisen zusammen mit Josef Schönauer. Das Unterwegssein mit Gruppen macht mir Freude.
Beruflich begleite und unterrichte ich Jugendliche auf der Suche nach einer Lehrstelle in der Berufsschule Herisau.
Nebenberuflich habe ich mich weiter gebildet als Schulpraxisberaterin und Supervisorin und arbeite als Mentorin mit Berufseinsteigenden im Lehrberuf. Meine Homepage: www.praxisberatung-supervision.ch.
 

Die bisherigen positiven und eindrücklichen Erfahrungen mit Gruppen-Pilgerreisen auf dem Jakobsweg motivieren uns, weitere Pilgerreisen zu gestalten.
Viel Energie haben wir in den Jahren 07 und 08 zusammen mit dem Verein 'Pilgerherberge Sankt Gallen' in die Eröffnung und Gestaltung der Pilgerherberge Sankt Gallen gesteckt. Mit Freude empfangen wir zusammen mit einem grossen Team von ehrenamtlichen Hospitaleras und Hospitaleros Pilgerinnen und Pilger in der neu eröffneten Pilgerherberge von St.Gallen: www.pilgerherberge-sg.ch .


 

 

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