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PILGERN AUF DEM JAKOBSWEG

Organisatorisches zum Jakobsweg in Frankreich
Sa 11. bis Fr 24. Juli 09 
von Le Puy nach Conques


Anmeldung

Wir erwarten eine verbindliche, handschriftlich unterschriebene Anmeldung bis 15. Mai 2009
Die Anmeldung wird erst definitiv gültig bei der Zahlung von
SFr. 500.--/ Euro 350.--. Anmeldetalon.
 

Die zweite Rate wird auf den 1.Juni 09 fällig.

 

Annullation

Annullationen werden folgendermassen belastet:

  • zwischen 1. April und 15. Mai: mit Fr. 75 / Euro 50.--

  • zwischen 15. Mai und 15. Juni:  mit Fr.500.--/ Euro 350.-- 

  • zwischen 15. Juni und 30. Juni: mit Fr. 1000.-- / Euro 700.--

  • ab 1. Juli: mit 100%

Bitte eine Annullationsversicherung vor der ersten Einzahlung abschliessen!

Anreise

Die Anreise wird per Bahn ab St.Gallen organisiert. Wir reisen als Gruppe an. Die Reise führt über Zürich, Genf, Lyon, St.Etienne nach Le Puy.
Zusteigen unterwegs ist möglich.

Ausrüstung

Bei meinen Pilgerreisen gehört es dazu, den Rucksack die ganze Strecke selbst mitzutragen.
Das Kunststück besteht darin, möglichst wenig einzupacken. Eine gute Regel lautet, dass der Rucksack nicht schwerer als 10-15 % des Körpergewichtes, resp. nicht schwerer als 8-10 kg sein sollte. 
Gute wasserdichte Schuhe, Regenschutz, warmer Pullover, ein leichter Schlafsack, Badezeug und Toilettenartikel sollten nicht fehlen. Socken, Unterwäsche etc. können unterwegs gewaschen werden. 
Beispiel einer Packliste.

Gestaltungselemente 

Zu meinen Pilgerreisen gehört die Gestaltung der einzelnen Tage durch Impulse am Tagesbeginn und unterwegs sowie der Austausch in der ganzen Gruppe über Erlebnisse und Erfahrungen jeweils am Ende des Tages. 
Einfache Rituale und Übungen gehören ebenfalls dazu. 
Rituale werden sorgfältig eingeführt und deren Sinn vorerst erklärt. 
Da wir als Gruppe unterwegs sind, ist meine Bedingung an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass bei diesen verschiedenen Elementen jeweils alle so gut sie können mitmachen.

Gesundheit

Ich gehe davon aus, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei guter Gesundheit sind. Sie muss ebenso gut sein, wie wenn jemand alleine auf den Weg gehen würde. Dazu gehört, den eigenen Rucksack über den ganzen Weg selber tragen zu können. Wer unsicher ist, lasse sich unbedingt beim Hausarzt beraten.
Der Weg in Frankreich ist von viel Auf und Ab geprägt (siehe Höhenmeter bei den Etappenorten).

 

Gruppengrösse

Die Gruppe ist auf 16 Personen beschränkt. 
Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs der Anzahlung berücksichtigt. 

 

 

Kosten - Zahlungsinformation 

Die Kosten betragen ungefähr  SFr 1500.-- / Euros 1000.--. Die definitiven Zahlen liegen im Frühling 09 (Ende April) vor, wenn die Unterkünfte feststehen. Der Preis ist je nach Bahnvergünstigung abgestuft (Halbtax, GA).
 

  • Darin inbegriffen sind:

    • alle Übernachtungen mit Halbpension (keine Einzelzimmer)

    • Pilgerbegleitung

    • Materialien wie Pilgerpass, Pilgerbuch, Gruppentagebuch, Pilgermuschel

    • Anreise von, Heimreise nach St.Gallen per Bahn
       

  • Nicht inbegriffen sind:

    • Getränke bei den Nachtessen

    • Mittagsverpflegungen aus dem Rucksack

    • Versicherungen

    • Besichtigungen in Le Puy und Conques (fakultativ)


Zahlungen aus der Schweiz sind erbeten auf:
Josef Schönauer, St.Gallen, Schweiz.
Raiffeisenbank Wolfertswil - Mogelsberg
IBAN: CH69 8128 0000 0012 5440 1
BCN:   81280 

Zahlungen aus Deutschland und Österreich resp. aus der EU sind erbeten auf:
Sparkasse Bodensee
Charlottenstr. 2
D - 88045 Friedrichshafen
zugunsten von
Josef Schönauer
Kontonummer: 24309528
Bankleitzahl: 69050001
BIC-Code: SOLA DE S1 KNZ
IBAN: DE52 6905 0001 0024 3095 28

Leitung und Auskunft 

Als erwachsene PilgerInnen sind wir einerseits für uns selbst verantwortlich. 
Andererseits trägt jedes Mitglied der Pilgergruppe auch seinen Teil Verantwortung für die Gruppe und das Gelingen der Pilgerreise als gemeinsame Unternehmung und Erfahrung. 
Die Leitung ist für den Rahmen besorgt. (Zu den Leitungspersonen
Zur Pilgerreise gehören aber auch Improvisation und das Inkauf-Nehmen von unvorhergesehenen Tatsachen. 

Wir erteilen gerne auf mündlichem oder schriftlichem Weg Auskunft.

Anschrift: 

Pilgerreisen
Josef Schönauer
Lilienstrasse 41
CH - 9000 St.Gallen
Schweiz
 
Mail: jakobsweg@pilgern.ch

 

Rast - Pausen auf dem Weg

Rast machen ist ein wichtiger Teil beim Pilgern. Wie wir mit der Rast umgehen, bildet ein Stück weit den Alltag ab. Deshalb lohnt es sich, auch mit der Rast auf dem Weg sorgfältig umzugehen.
Auf dem Weg mache ich nach jeder Stunde Wanderung eine Rast von gut 10 Minuten. 
Dabei geht es um mehr, als kurz Wasser zu trinken. Jede Rast erlaubt es, sich auszuspannen; den Langsameren gibt sie die Möglichkeit, wieder vorne dabei zu sein; die Schnelleren kommen wieder in Kontakt mit den anderen; die Rast lässt die Natur nochmals anders erleben und geniessen.
Deshalb ist es uns ein Anliegen, gute Rastplätze zu suchen, vor allem für die Mittagsrast.

Rückreise

Die Rückreise ab Conques wird für die ganze Gruppe per Bahn organisiert. Die Reise führt 2009 über Paris, Neuenburg, Zürich nach St.Gallen (der gewohnte Nachtzug ab Toulouse bis Genf fährt in den entsprechenden Tagen nicht).

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Spiritualität und Pilgern auf dem Jakobsweg

Der Jakobsweg ist von der christlichen Spiritualität geprägt. Schon viele suchende Menschen machten sich ohne die Erwartung nach spirituellen Erfahrungen auf den Weg und kamen trotzdem mit kostbaren religiösen Erfahrungen nach Hause.
Bei der Gestaltung der Gruppen-Pilgerreise möchten wir den religiös-spirituellen Aspekt berücksichtigen und einfliessen lassen,  allerdings in einer offenen Art. 

 

Unterkünfte

Da wir als Gruppe unterwegs sind, reservieren wir die Unterkünfte im Voraus. Wir werden mehrheitlich in einfachen Gîtes-d'etape (Wanderherbergen) und wenn nicht anders möglich im Hotel übernachten.  
Es sind der Pilgerschaft entsprechende Unterkünfte in Zweier- und  Mehrbettzimmern, keine Einzelzimmer.
Dies setzt eine gewisse Flexibilität der Teilnehmenden voraus.

  

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Verpflegung und Gruppenkasse

Das Morgen- und Nachtessen sind im Preis inbegriffen. 

Am Mittag verpflegen wir uns aus dem Rucksack in der Art eines gemeinsamen Pick-Nick's. Es wird am Morgen oder unterwegs mit der Gruppenkasse gemeinsam eingekauft, verteilt in den Rucksäcken mitgetragen und dann 'festlich' geteilt. 

Für die Verpflegungen am Mittag und zwischendurch, die nicht im Preis inbegriffen sind, führt die Leitung eine Gruppenkasse. 
 

Versicherungen

Die Versicherungen wie Annullation und Reiseversicherung, Unfallversicherung etc. sind Sache der Teilnehmenden.

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Vorbereitung zum Pilgern

Körperlich:
Wir gehen von der Bedingung aus, dass alle die ganze Zeit ihr Gepäck selber tragen. Wir haben kein Begleitfahrzeug und benutzen keinen Taxidienst. (siehe auch oben unter 'Ausrüstung'). Das Unterwegssein bedarf einer guten körperlichen Verfassung.

Geistig:
Angaben zu allgemeiner Literatur über den Jakobsweg finden Sie in meiner Literaturliste. Begleitbuch zum Weg ab Le Puy.
 

 

Vorbereitungstreffen: Freitag 5. Juni 09 19 Uhr in St.Gallen

Um uns als Gruppe möglichst gut auf die Pilgerreise einzustimmen, offene Fragen zu klären und einander etwas kennen zu lernen, findet ein Vorbereitungstreffen in St.Gallen statt. Es ist vorteilhaft, wenn möglichst alle daran teilnehmen. 
Der genaue Ort wird den Angemeldeten mitgeteilt. 
Wer von weit her kommt, kann für eine Nacht privat oder in der Pilgerherberge Sankt Gallen untergebracht werden.

Warteliste

Da es immer wieder mal kurzfristige Absagen gibt, führe ich eine Warteliste von Angemeldeten.


Zu den Leitungspersonen

Josef Schönauer
Ich reise gerne und liebe es,
mit Menschen zusammen zu sein.  Meine Lieblingsländer sind: Spanien, Frankreich und Japan.
Ich habe katholische Theologie studiert und 16 Jahre in verschiedenen Pfarreien gearbeitet. 
Seit 1996 bin ich Spitalseelsorger am Kantonsspital St.Gallen. 
Im Jahr 2000 habe ich die Weiterbildung als Lebens- und Trauerbegleiter bei Dr.J.Canacakis abgeschlossen.
Ich bin Vater zweier erwachsener Töchter.
Mein spiritueller Bezugsort ist Taizé.
Seit 1988 habe ich verschiedene Gruppen-Pilgerreisen auf dem Jakobsweg in der Schweiz, in Frankreich und in Spanien organisiert. 1998 arbeitete ich zwei Wochen in der Leitung der Pilgerherberge von Belorado in Spanien als 'Hospitalero' mit.
Elisabeth Koller
Seit 2003 bin ich begeisterte Jakobspilgerin. Ich kenne den Pilgerweg von Rorschach bis Genf, viele Wegstrecken in Frankreich und in Spanien.
Seit 2005 leite ich Pilgerreisen zusammen mit Josef Schönauer. Das Unterwegssein mit Gruppen macht mir Freude.
Beruflich begleite und unterrichte ich Jugendliche auf der Suche nach einer Lehrstelle in der Berufsschule Herisau.
Nebenberuflich habe ich mich weiter gebildet als Schulpraxisberaterin und Supervisorin und arbeite als Mentorin mit Berufseinsteigenden im Lehrberuf. Meine Homepage: www.praxisberatung-supervision.ch.
 

Die bisherigen positiven und eindrücklichen Erfahrungen mit Gruppen-Pilgerreisen auf dem Jakobsweg motivieren uns, weitere Pilgerreisen zu gestalten.
Viel Energie haben wir in den Jahren 07 und 08 zusammen mit dem Verein 'Pilgerherberge Sankt Gallen' in die Eröffnung und Gestaltung der Pilgerherberge Sankt Gallen gesteckt. Mit Freude empfangen wir zusammen mit einem grossen Team von ehrenamtlichen Hospitaleras und Hospitaleros Pilgerinnen und Pilger in der neu eröffneten Pilgerherberge von St.Gallen: www.pilgerherberge-sg.ch .


 

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