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Das
Besondere am Jakobsweg 2007
Die Wegstrecke von Pamplona
bis Burgos ist der erste Teil des 'camino francés', wie der
klassische Jakobsweg durch Nordspanien bezeichnet wird. Viele
Pilgerinnen und Pilger starten vor den Pyrenäen in
St.Jean-Pied-de-Port. Von dort benötigen sie drei Tage über
Roncesvalles bis Pamplona.
Wir beginnen in Pamplona, um den Weg als Gruppe in der gegebenen
Zeit mit genügend Musse bis Burgos bewältigen zu können.
Idee
des Pilgerns
Das
Pilgern treffen wir in jedem Teil dieser Erde an. Ziele des Pilgerns
sind heilige Orte wie Berge, Quellen, Täler, Klöster, Heiligtümer,
Gräber von Heiligen. Beim Pilgern wird die Heimat hinter sich
gelassen, um in die Fremde - althochdeutsch: ins Elend - zu ziehen.
Dabei wird die Pilgerreise oft als ein lebendiges Symbol des eigenen
Lebensweges erfahren.
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Ein spezieller Pilgerweg ist seit gut 1000 Jahren der Jakobsweg. Er
führt aus ganz Europa nach Nordwestspanien zur Stadt Santiago de
Compostela, resp. nach Finisterre - an das 'Ende der Welt'.
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Mein
Bezug zum Jakobsweg
Seit 1987 beschäftige ich mich mit dem Jakobsweg. Auf bisher 10 Pilgerreisen mit Gruppen durch die Schweiz,
Frankreich und
durch Spanien habe ich den Pilgerweg kennen gelernt. Im Sommer 06
war ich 40 Tage alleine auf dem Jakobusweg von Lourdes nach Santiago
unterwegs.
Während zweier Wochen arbeitete ich 1998 in der Pilgerherberge Belorado, rund 50 km vor
Burgos, als Hospitalero (Herbergsleiter).
Ich habe erfahren, dass dieser Weg ein
sehr wertvolles ‘Lernfeld’ für das Leben ist. Millionen von
Menschen haben darauf in den letzten Jahrhunderten ihre je eigenen
Wandlungen erfahren.
In kleinen Informationseinheiten werde ich unterwegs die Hintergründe
zum Jakobsweg anhand konkreter Gegebenheiten erläutern.
Pilgern
und Spiritualität
Der
Jakobsweg ist von der christlichen Spiritualität geprägt. Viele
suchende Menschen machten sich ohne die Erwartung nach spirituellen
Erfahrungen auf den Weg und kamen trotzdem mit kostbaren religiösen
Erfahrungen nach Hause.
Der Pilgerweg ist so offen und weit, dass er sich nicht an Konfessions- oder
Religionsgrenzen hält.
Bei der Gestaltung der Gruppen-Pilgerreise werde ich den
religiös-spirituellen Aspekt berücksichtigen und einfliessen
lassen, allerdings in einer offenen Art.
Gestaltungselemente
Zu
meinen Pilgerreisen gehört die Gestaltung der einzelnen Tage durch Impulse am Tagesbeginn und unterwegs sowie der Austausch über
Erlebnisse und Erfahrungen jeweils am Ende des Tages.
Einfache
Rituale und Übungen gehören ebenfalls dazu.
Rituale werden
sorgfältig eingeführt und deren Sinn vorerst erklärt.
Wichtig
Da wir als Gruppe unterwegs sind, ist meine
Bedingung, dass bei
diesen verschiedenen Elementen jeweils alle so gut sie können
mitmachen.
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