| Tag |
Datum |
Etappe
(Alle
folgenden Fotos stammen, wenn nicht anders angegeben von Beatrix
Beckmann.)
|
|
| |
|
|
|
| Tag
9 |
So 27.07. |
Aubrac
- Saint-Côme-d’Olt
|
|
| |
|

Typische
Mittagsrast: nach dem Essen aus dem Rucksack folgte ein
wunderbares Mittagsschläfchen in entspannter Stille.
Aus
dem Gruppentagebuch:
"Es geht auf und ab, oft in Waldgegenden. Wir
überqueren Brücken, die als solche kaum mehr sichtbar
sind. Die Natur hat sich den Raum zurückgeholt. Ein
weiteres Gewitter und ein Stundenhalt in La Rozière. Wir
wundern uns über die verschiedenen Auslegungen des
Wegweisers zur "Pilgerbeiz" die einen
interpretierten 10 mn. In Minuten, andere in Meter. Zum
Glück waren’s dann nur Meter. Wir treffen Elise und
Michael. Zur Feier des Sonntags essen alle ein Eis. Frisch
gestärkt nehmen wir die letzte Etappe dieses Tages unter
die Füsse. Wer sich angesprochen fühlt, folgt dem
Schweigeimpuls." EK
|
|

Seitenanfang
|
| Tag
10 |
Mo 28.07. |
Saint-Côme-d’Olt
- Estaing
|
|
| |
|

Rückblick
nach St-Côme-d'Olt.
|

|

Immer
wieder führt der Weg vorbei an faszinierenden
Landschaften.
|

Baumübung:
was sagt dir dein ausgewählter Baum?
Aus
dem Gruppentagebuch:
"Weiter geht der Weg, steil hinauf, sehr steil und
man fragt sich im Stillen, warum immer nur bergauf. Es
geht um die Ecke...... weiterer Anstieg. Schließlich
haben wir es geschafft und sind auf einem Plateau
angelangt. Gedanken über den Baum sind zu Papier zu
bringen, als Zeichnung, Gedicht etc. Während eines
Gedankenaustausches mit Markus über die Übung kommt
Hermann Hesse mir da in den Sinn, als er über den Baum
schrieb. Ich stehe auf einem Hügel und kann 360 Grad
überblicken. Wie kleine Tupfer in der weiten Landschaften
weiß ich Elisabeth, Hanny und Maria dort unten sitzen.
Was mögen sie Denken und Fühlen ?
Die Weite der Landschaft lässt uns alle miteinander
verschmelzen mit ihr. Wieder müssen wir keuchen in der
Mittagshitze, irgend etwas treibt uns jedoch an. Was ist
das? Ehrgeiz, der Erste sein zu wollen, der Drang nach
vorn, Herdentrieb, die Lust, die eigenen Grenzen zu
erkennen. Wir wissen es eigentlich nicht, wir tun es
einfach und überschreiten dadurch manchmal die eignen
Grenzen, so wie im wirklichen Leben." EM
|

Einzug
in Espalion über die 'Pont Vieux'.
|

Die
gotische Brücke 'Pont Vieux' in Espalion.
|

Blick in
die 'Chapelle aérienne' in der ersten Etage der Kirche
St-Pierre-de-Bessuéjouls.
|

Eine der
vielen Schafherden am Weg.
|

Ankunft
in Estaing.
|
|

Seitenanfang
|
| 11 |
Di 29.07. |
Estaing -
Golinhac
|
|
| |
|

Der
Fluss Lot im Morgenlicht.
|

Begegnungen
mit Einheimischen waren immer wieder interessant.
Aus
dem Gruppentagebuch:
"Dasselbe Licht, das uns am Morgen wieder aus Osten
entgegenleuchten wird, zeigt bereits die Richtung unseres
"Heim-Weges" von Westen nach Osten an. Das
chinesische Sprichwort: "Wenn der Weg zu Ende geht,
verkürze deine Schritte" (Pilgerbuch 5.21), wies
behutsam auf den letzten Wandertag hin, den Weg hinunter
nach Conques ganz bewusst unter die Füsse zu nehmen.
Zu später Stunde wollten einige den Sternenhimmel noch
länger auskosten, nahmen die Matrazen nach draussen und
schliefen unter Gottes freier Natur." MG
|
|

Seitenanfang
|

Home |
|
|
Seitenanfang
|
|