PILGERN AUF DEM JAKOBSWEG
Bericht Teil 2
'Via podiensis' zwischen Le Puy und Conques: 
19. Juli bis 1. August 2003
In der folgenden Tabelle sind die einzelnen Tagesetappen aufgeführt und zum Teil bebildert. Die genaueren Angaben zu den Etappen finden sich hier. Die einzelnen Tage können direkt angezielt werden: 

1 St. Gallen - Le Puy  
2 Le Puy - Montbonnet  
3 Montbonnet - Monistro d'Allier 
 
4
Monistrol d'Allier - Saugues 
5
Saugues - Domaine du Sauvage 
6
Domaine du Sauvage - Les Estrets 
7
Les Estrets - Finieyrols 
8
Finieyrols - Aubrac 
9
Aubrac - Saint-Côme-d'Olt
10 Saint-Côme-d'Olt - Estaing
11 Estaing - Golinhac

12 Golinhac - Conques 
13 Conques - Toulouse

14 Toulouse - St. Gallen

  
Tag Datum Etappe
(Alle folgenden Fotos stammen, wenn nicht anders angegeben von Beatrix Beckmann.)
         
Tag 4 Di 22.07. Monistrol d’Allier - Saugues


   


Josef's Erwachen nach einem herrlichen Schlaf in der Tsabone, einer Schäferhütte.


Monistrol d'Allier
Rückblick nach Monistrol


Tür


Schafherde
Eine der vielen Schafherden, die wir angetroffen haben.


Markus
Rast eines 'Muschelbruders', wie die Jakobspilger oft genannt wurden. Markus in Le Vernet.


Elisabeth
Elisabeth bei der Mittagsrast in Le Vernet.

Aus dem Gruppentagebuch: 
"Der Weg steigt nur noch wenig an bis zum Weiler Rognac, dann beginnt der Abstieg nach Saugues. Eine wunderschöne Aussicht ins weite Land hinaus eröffnet sich uns. Bald schon erblicken wir "la bête du Gévaudan" – den grossen, aus Holz geschnitzten Wolf –, der nach Saugues hinunter schaut: von 1764 – 1767 tötete dieses Untier über hundert Frauen und Kinder und verbreitete damit Angst und Schrecken. Sonderkommandos des Königs jagten das Ungeheuer ohne Erfolg. Schliesslich wurde der riesige Wolf von Einheimischen erlegt. 
Während wir die Aussicht geniessen, begegnen wir einer jungen Bernerin und ihrer Kollegin. Seltsamerweise haben beide in der vergangenen Nacht von einem Wolf geträumt; heute begegnen sie "la bête", ohne je davon gehört zu haben…." RA


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Tag 5 Mi 23.07. Saugues - Domaine du Sauvage

 
   

Esel
NachwuchspilgerInnen ?



Beatrix und Hiltrud



Weg zur domaine du Sauvage, einer ehemaligen Templeranlage

Aus dem Gruppentagebuch: 
"Der heutige Weg war wieder wunderbar, vorallendingen das letzte Stück. Imposant der weite Himmel, die unebenen, bräunlich gefärbten Wiesen mit den vereinzelten Baumgruppen und ganz typisch für diesen Tag die menschengrossen Felsblöcke, die in der wilden, bizarren Landschaft ruhten." MS




Abendessen bei der Gîte auf der Domaine du Sauvage
Foto: Elisabeth Keller

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Tag 6 Do 24.07. Domaine du Sauvage - Les Estrets

 
   

Saint-Roche
Chapelle Saint-Roch, am Ort wo die Templer 1198 ein Hospital gründeten; ursprünglich Jakobus geweiht.


Schafskampf
Die 'friedlichen' Lämmer beim Schafskampf.


Saint-Alban-sur-Limagnole
Kirche in St.Alban-sur-Limagnole


Wegkreuz
Wegkreuz

Les Estrets
Gîte privé von Les Estrets

Aus dem Gruppentagebuch: 
"Wir richten uns in den zwei Häuschen ein, waschen und geniessen die grosse Wiese vor dem Haus. Um 18.00 Uhr treffen wir uns in der Gruppe um im Kreis Regen (Finger) ganz fein auf unsere erprobten Pilgerrücken prasseln zu lassen. Alle schildern ihre Einrücke des Tages. Der Gruppe geht es gut. Ein kurzer Text über Verzicht und Lebenslust, lässt uns Einkehr halten, wie es denn wohl bei sich selbst damit aussieht?! 

Lebenslust ist zu siebzig Prozent Verzicht auf Hast, 
zu zwanzig Prozent Verzicht auf Dinge, die man unbedingt glaubt, haben zu müssen, 
und zu zehn Prozent Genuss an offenkundig Überflüssigem. 
(Pilgerbuch S. 32)" EK


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