Diese
Seite enthält Hintergrundinformationen zum Jakobsweg, auch genannt
Jakobusweg oder Jakobswege.
(Autor und
Webmaster:
Josef Schönauer jakobsweg@pilgern.ch.)
Inhalt der Seite
Jakobsweg:
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Das Kennzeichen des
Jakobsweges ist die Jakobsmuschel.
Diese Muschel befindet sich
an der Fassade der Jakobskirche
in Perpignan, Südwestfrankreich.
Foto: js.
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Was
ist der Jakobsweg |
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- Wegesystem -
Karte Jakobsweg Europa
Der Jakobsweg, Jakobusweg ist ein ganzes Wege-System. So wie die Verästelungen
von Bachläufen und Flüsschen zu einem Flusssystem führen,
durchqueren verschiedenste Wege ganz Europa nach Spanien. Es ist
deshalb auch richtig, von den Jakobswegen in Mehrzahl zu
sprechen. Eine Karte zu den Jakobswegen in Europa findet sich
hier.
(Wege
durch Süddeutschland, der Weg von München nach Lindau fehlt) In Spanien führt ein Hauptweg, der camino francés, von den Pyrenäen bis
nach Santiago de Compostela in Nordwestspanien und noch weiter
bis ans Cap Finisterre am Atlantik. Die Länge des Weges ab der
Schweiz beträgt ungefähr 2350 km (Übersichtstabelle
hier). Die
durchschnittliche Pilgerzeit für diesen Weg beträgt drei Monate
ohne den Heimweg (berechnet auf der Grundlage von ca 25 km pro
Tag).
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Wegeverlauf der
Jakobuswege
in Westeuropa |
- Der Name
Jakobsweg
Der Name Jakobusweg bezieht sich auf den Apostel Jakobus den
Älteren. Er war zusammen mit seinem Bruder Johannes einer der
zwölf Apostel. Nach der Legende war er in Spanien als Missionar
unterwegs. Nach seinem gewaltsamen Tod in Jerusalem, wurden
seine Gebeine nach der Legende über das Mittelmeer nach Galicien
gefahren. In Santiago de Compostela befinde sich sein Grab.
Die Wege, die nach Santiago führen, erhielten den Namen
Jakobsweg. Es entwickelten sich auch andere Namen wie Sternenweg
und Milchstrasse. Zur Person Jakobus siehe
hier...
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- Das
Jakobusgrab in Santiago
Die Legende besagt, dass die
Gebeine von Jakobus in Santiago begraben liegen. Ans Jakobusgrab
setzte zeitgleich zur spanischen Reconquista eine grosse
Pilgerschaft ein. Santiago gehörte im Mittelalter mit Rom und
Jerusalem zu den drei grossen christlichen Pilgerzielen.
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- Schweizer
Jakobswege
Durch die Schweiz führt der sogenannte
Schwabenweg von Konstanz nach Einsiedeln, der
St. Galler-Weg ab
Rorschach via St. Gallen nach Einsiedeln und der Appenzeller-Weg
von Rankweil via St. Peterzell nach Einsiedeln. Diese Wege sind
ausgeschildert. Von Einsiedeln geht es weiter entweder
über Flüeli-Ranft und den Brünigpass oder über Luzern nach Fribourg, Lausanne und
Genf.
Karte.
Seit 2007 wird für die Schweizer Jakobuswege auch der Begriff
'via jacobi' gebraucht. Ab Genf führt die 'via gebennensis' nach Le Puy in die 'via podiensis'.
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Signalisation in der
Schweiz seit 2007 -
linke Tafel in Richtung Santiago -
rechte Tafel von Santiago weg nach Hause |

Signalisation
am Schwabenweg von
Konstanz Richtung Einsiedeln |
- Aufschwung
der Pilgerschaft auf dem Jakobsweg
In den letzten dreissig Jahren hat die Pilgerschaft auf dem
Jakobsweg einen grossen Aufschwung erlebt. Der Europarat
erklärte 1987 den Weg zum
ersten europäischen
Kulturweg.
1993 wurde der Camino francés in Spanien in die Liste der
Weltkulturerbe der
UNESCO aufgenommen. 1987
wurden rund 5000 PilgerInnen pro Jahr registriert, im Jahr 1995 waren
es bereits 20'000. Im Jahr 2006 kamen erstmals über 100'000
Pilgerinnen und Pilger in Santiago an (ausgenommen die heiligen
Jahre 1999 und 2004). D.h. sie haben entweder den ganzen
Weg von zuhause weg oder durch ganz Spanien, mindestens aber die
letzten 100 km der Strecke zu Fuss, oder 200 km per Fahrrad oder Pferd
zurückgelegt. Die Pilgerzahlen wachsen seit vielen Jahren in sehr regelmässiger
Art stetig an. 2012 zeichnet sich erstmals eine Art Gleichstand
zum Vorjahr ab.
Diverse
aktualisierte statistische Angaben
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Quelle: Pilgerbüro
Santiago de Compostela - Umsetzung in die Grafik: Josef Schönauer
(1989: 5'760; 2008: 125'141, 2009: 145'877, 2010: 270'818,
2011: 183'502) |
- Innerer
Wandel der PilgerInnen
Der Jakobsweg ist für viele PilgerInnen wie ein
'Raum'. Beim Durchschreiten dieses Raumes erleben viele einen inneren Wandel. Manche
brechen als WanderIn auf und kommen als PilgerIn nach Hause.
Über die Qualität des Weges hat Antonio Machado einen poetischen
Text verfasst.
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Caminante, son tus huellas el camino, y nada más; caminante, no hay camino, se hace camino al andar. Al andar se hace camino, y al volver la vista atrás se ve la senda que nunca se ha de volver a pisar. Caminante, no hay camino, sino estelas en la mar.
(Antonio Machado,
Poesías completas. Espasa-Calpe S.A., Madrid (12) 1969.)
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Wanderer, es
sind deine Spuren,
der Weg, und nichts weiter.
Wanderer, es gibt keinen Weg;
man erschafft den Weg im Gehen.
Im Gehen erschafft man den Weg,
und wenn man den Blick zurückwendet,
sieht man den Pfad,
den man nie wieder zu gehen haben wird.
Wanderer,
es gibt keinen Weg - nur Kielspuren eines Schiffes im Meer.
(Übersetzung von Barbara Haab, in:
Weg und Wandlung. Zur Spiritualität heutiger Jakobspilger und
-pilgerinnen.
Universitätsverlag Freiburg Schweiz. S.236) |
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Jakobsweg
und Pilgerschaft |
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Die Pilgerschaft
auf dem Jakobsweg ist eine Metapher des menschlichen
Lebensweges;
des Lebensweges, der geprägt ist vom Prinzip 'Werden-Sein-Vergehen'.
Darauf deutet die
Ausrichtung des Jakobusweges hin: er führt von Osten nach Westen.
- Osten
Im Osten geht die Sonne auf. Der Sonnenaufgang und damit
der Osten ist ein Symbol für das Werden, die Geburt, für den
Beginn des Lebens und für die Neugeburt.
- Westen
Im Westen geht die Sonne unter. Der Sonnenuntergang ist
ein Symbol für das Vergehen, das Sterben und den Tod.
- Geostete
Kirchen
Die Ausrichtung von Ost nach West findet sich auch in den
meisten Kirchen. Der Chorraum ist geostet. Von dort ist das
Leben (Sonne, Licht, Christus) zu erwarten. Die Hauptpforte
dieser Kirchen zeigt nach Westen. So geschieht beim Betreten
der Kirchen eine Bewegung vom Tod ins Leben. Nach der
Neugeburt (Umwandlung) im Kirchenraum tritt der Mensch wieder
in seinen Lebensweg ein, der vom Werden, Sein und Vergehen
geprägt ist.
- Santiago
und Finisterre
Der Jakobsweg führt nach Santiago. Von dort führt ein
weiteres Wegstück nach Finisterre, was 'Ende der Welt' heisst.
Das Cap Finisterre liegt am Atlantik, der Begrenzung der
ehemaligen Welt (siehe die Weltkarte des
Hekatoios vor 2500 Jahren). Darauf deutet auch der Name jener Küste hin:
Costa da morte (Küste des Todes, galicisch), auf spanisch 'Costa de la
Muerte'.
Dieser Punkt bezeichnet den Tod und die Wiedergeburt: Sterben
des bisherigen, Wiedergeburt zu erneuertem Leben.
-
Metapher
Meer
Das Meer gilt als Urwasser, als Verschlingerin und
Gebärerin des Lebens, als Ort von Geburt, Transformation und
Wiedergeburt . Es ist auch eine Metapher für die Ewigkeit.
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Jakobsmuschel
In diesem
Zusammenhang ist das Pilgerzeichen, die Jakobsmuschel, zu sehen.
Jeder wichtige Pilgerort hat sein Abzeichen: Jerusalem das
Jerusalemkreuz, Rom die gekreuzten Pilgerstäbe und Santiago die
Jakobsmuschel.
An der Küste Galiciens gibt es die Jakobsmuschel im Meer. Die
Jakobsmuscheln sind Kamm-Muscheln, wissenschaftlich 'Pecten maximus'
genannt. Sie können durch öffnen und schliessen der beiden Schalen
aktiv schwimmen.
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Jakobsmuschel auf
dem Markt in Santiago.
Foto: JS |

Jakobsmuschel auf
einer Grabplatte des Friedhofes der Kirche Santa Maria in Noia,
Spanien. Foto: JS |
Spätestens ab dem 12. Jahrhundert bringen die PilgerInnen aus
Santiago eine
Muschel nach Hause. Sie belegt die bestandene
Pilgerreise. Später wird sie auf der Pilgerkleidung, am Hut, am
Mantel oder am Rosenkranz angebracht. Sie weist einen Menschen als
PilgerIn auf dem Jakobusweg aus.
Die Muschelverkäufer in Santiago wurden concheros genannt. Die
Silber- und Goldschmiede an der Plaza de las Platerias (Platero
heisst Silberschmied) hinter der Kathedrale von Santiago stellten
die Muschel in Silber und Gold her.
Der St.Galler Goldschmied Richard
Lux nahm diese Tradition im Sommer 03 wieder auf.
Angebote von
handgefertigten Jakobsmuscheln.
Internetseite von Richard Lux.
Die Legende
besagt: Ein junger Adliger tritt ungeachtet der Fluten dem
Schiff entgegen, das den Leichnam von Jakobus nach Galicien brachte.
Als schon die Wellen über ihm zusammenschlagen, hilft ihm Santiago
ans rettende Ufer. Pferd und Reiter sind über und über mit
Muscheln bedeckt.
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Jakobusfenster im
Chorraum
der Kathedrale St.Pierre in Genf |

Jakobusfigur
in der
Jakobuskirche Mogelsberg. Foto:js. |
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Deutungen
Christen sahen in
der Muschel ein Symbol für die Zeugung des Gottessohnes in der
Jungfrau Maria. Christus, die Perle, entsteht aus der Hochzeit von
Himmel und Erde.
Die Muschel
symbolisiert die Begegnung des Pilgers mit dem Himmlischen (Grenze
zwischen endlich und unendlich in Finisterre).
Dass die Muschel
auch als Schöpfgefäss dient, ist eher eine nebensächliche (moderne
zweckmässige)
Erklärung.
Es gibt auch viele Gemeindewappen in der Schweiz, die die
Jakobsmuschel tragen. Siehe die Bilder dazu auf der speziellen
Site: Gemeindewappen
in der Schweiz mit Jakobsmuschel.
In
Salamanca gibt es das zwischen 1500 und 1514 erbaute Gebäude für
den Kanzler des Santiago-Ordens, dessen Fassade mit 400
Jakobsmuscheln verziert ist.
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Fassade in
Salamanca. Foto: JS |
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Zur
Person von Jakobus
Jakobus ist der
Sohn von Zebedäus (Mk 1, 20) und Maria
Salome. Sein Bruder ist der
Apostel Johannes. Siehe dazu das Bild nebenan.
Jakobus arbeitete
als Fischer am See Genesareth (Mk 1, 19. Er wurde zusammen mit
Johannes und dem Brüderpaar Petrus und Andreas zum Jünger von
Jesus erwählt. (Bild
mit Lebensstationen)
Als
Erst-Erwählte werden diese vier Apostel, manchmal drei davon, bei vielen
wichtigen Ereignissen in Jesu Leben dabei sein. Die vier Apostel
bilden so etwas wie einen inneren Kreis.
Jakobus liess
seinen Vater Zebedäus am See bei der Arbeit als Fischer zurück und folgte
Jesus auf den Weg.
Schon bald erlebt
er mit Jesus eine erste Heilung. Die Schwiegermutter von Petrus wird
in ihrem Haus vom Fieber geheilt, anschliessend noch viele andere
Menschen (Mk 1, 30ff).
Jesus nannte
Jakobus und Johannes 'Donnersöhne' (Mk 3, 17), was wohl eine
charakterliche Beschreibung ist. Der
Charakter des Donnersohnes Jakobus kommt in Lk 9, 52-56 zum
Vorschein, wo er über die Leute, die die Jünger nicht aufnehmen
wollten, Feuer und Vernichtung herab rufen möchte.
Bei der Heilung
der Tochter des Synagogenvorstehers Jaïrus durften nur Simon
Petrus, Jakobus und Johannes mit dabei sein (Mk 5, 37). Die gleichen
drei Jünger nahm Jesus mit auf den Berg, wo er verklärt wurde (Mk
9, 2ff).
Später ersuchen
Jakobus und Johannes, nach dem Matthäusevangelium auch ihre Mutter
Maria Salome (Mt 20, 20), Jesus darum, im Himmelreich rechts und
links von ihm sitzen zu dürfen. Die andern Apostel ärgern sich
sehr (Mk 10, 35-41). Als Jesus auf dem
Ölberg die Zerstörung des Tempels ankündet, sind wiederum nur
Jakobus, Petrus, Johannes und Andreas dabei (Mk 13, 3). Mit den drei
Jüngern Petrus, Jakobus und Johannes sieht Jesus im Garten
Gethsemane dem nahenden Tod entgegen (Mk 14, 33,
Bild).
Beim Leiden und
Sterben von Jesus sind bekanntlich verschiedene Frauen in der Nähe
geblieben, aber keine männlichen Jünger (ausser Johannes).
Darunter war auch die Mutter von Jakobus (Mt 27, 56 ; Mk 15, 40).
Sie hilft auch
mit, wohlriechende Salben zu kaufen, um den Leichnam Jesu
einzubalsamieren (Mk 16, 1-4).
Nach der
Auferstehung erscheint Jesus einigen Jüngern am See von Tiberias,
darunter auch den Zebedäussöhnen (Jo 21, 2).
In der Zeit
zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten ist Jakobus zusammen mit
den anderen Jüngern und vielen Frauen zum Gebet versammelt (Apg 1,
13).
Nachher finden
wir nur noch den Hinweis darüber, wie Jakobus getötet wurde (Apg
12, 2). Herodes liess ihn während des Passafestes enthaupten.
(siehe Bild)
Es handelt sich um Herodes Agrippa I., der von 41-44 König über
ganz Palästina war.
Das Sterbedatum
für Jakobus ist somit spätestens das Jahr 44. Mit der Art des
Todes von Jakobus hat sich erfüllt, was Jakobus in Mt 20, 22
gegenüber Jesus äusserte - nämlich, er könne den Kelch
austrinken, d.h. an seinem Schicksal teilhaben.
Aus dem
Todesdatum lässt sich ableiten, dass Jakobus historisch betrachtet
kaum bis nach Spanien gereist war, wie es spätere Legenden zu
berichten wissen. Weitere Angaben zum Leben des Apostel Jakobus
finden sich im Neuen Testament nicht.
Legendensammlung
der Legenda
Aurea* zum Apostel Jakobus:
der
ganze Text (pdf-Datei)
Die heilige Sippe - mit der Familie des Jakobus und Johannes
Legenden zum hl. Jakobus auf einem Fenster in Chartres
Legendensammlung zu vielen Orten am Jakobsweg von Klaus
Schaefer (*das ist die
Legenda aurea) Das Fest
des heiligen Jakobus wird am 25. Juli begangen.
Fällt der 25.Juli auf einen Sonntag, findet in Santiago
ein heiliges Jahr statt. Vergangene Heilige Jahre: 1971, 1976,
1982, 1993, 1999, 2004,
2010.
Nächste heilige Jahre sind:
2021, 2027, 2032, 2038, 2049, 2055.
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Johannes, Mutter
Maria Salome, Jakobus und Vater Zebedäus - Darstellung in der
Franziskaner-Kirche Luzern. Foto: JS

Mutter Maria Salome in der
Kathedrale von Santiago

Jakobusfigur
Insel Reichenau. Foto:js.

Enthauptung
von Jakobus.
Bild an der heiligen Pforte in
Santiago de Compostela |
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Darstellungen des heiligen Jakobus
in der
Schweiz,
Deutschland, Österreich, Frankreich und Spanien |
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Legenden
zu Jakobus und dem Jakobsweg |
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Wie
Jakobus nach Spanien kam
Jakobus ging nach dem Tod Christi in Ira Flavia (heute Padrón) an Land, um
in Spanien zu missionieren. Nach zwei Jahren soll er zurückgekehrt
sein.
Nach
seiner Enthauptung in Jerusalem luden die Jünger aus Furcht vor den
'Juden' den Leichnam auf ein Schiff. Sie steuerten es nicht. Ein
Engel leitete sie nach Galicien, dem Reich der Königin Lupa
(siehe
über die Lupa: Charpentier, magisch reisen. Am
Ende der Milchstrasse, auch
einem Begriff für den Jakobsweg, steht das Sternzeichen des Grossen
Hundes). Sie landen beim heutigen Padrón.
Sie
nahmen den Leichnam vom Schiff, legten ihn auf einen Stein. Der gab
nach wie Wachs und formte sich zu einem Sarg. Die Überführung -
traslacio genannt - wird in Padrón und Santiago jährlich am 30.
Dezember gefeiert.
Sie
baten um einen würdigen Ort für die Bestattung. Königin Lupa
wollte nicht. Viele wundersame Ereignisse geschahen. Wilde Ochsen,
gezähmt durch das Kreuzzeichen, zogen den Leichnam auf einem Wagen
in Königin Lupa's Palast. Sie bekehrte sich zum Christentum. Der
Palast wurde in eine Santiago-Kirche umgewandelt und der Leichnam
hier begraben. (Legenda aurea)
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Überfahrt des
Leichnams von Jakobus. Darstellung in Padrón. Foto: JS |

Überfahrt des Leichnams von Jakobus. Darstellung in Santiago. Foto:
JS |

Auf diesen Stein in
Padrón soll Jakobus gelegt worden sein. Foto: JS |
Parallelen
einer Translatio - Überführung
Die 'heiligen
Marien' und ihre Begleiter kamen mit einem steuerlosen Schiff von
Palästina nach Südfrankreich (Les Saintes-Maries-de-la-Mer): Maria
Jakobäa, die Tante Jesu, Maria Salome, die Mutter von Jakobus,
Maria und Martha, die Geschwister von Lazarus, Maximin und die
schwarze Sara. (Herder S.124) |

Maria Jacobea und Maria Salome in der Kirche von
Les-Saintes-Maries-de-la-Mer |

Jährliche Prozession am 25.Mai - die beiden Marien werden ins Meer
getragen und landen rituell wieder. Fotos: JS |
Variante, wie
Jakobus nach Spanien kam
Kaiser Justinian
I. (527 - 65) soll den Leib des hl. Jakobus dem Sinaikloster
geschenkt haben. Beim Sturm des Islam brachten Mönche die Gebeine
nach Spanien, wo man sie in der Kirche Santa Maria zu Merida
verwahrte. Als die Moslems im Jahre 711 Spanien überrannten,
vergrub man den Leichnam in der römisch-suebischen Nekropole an der
Stelle der heutigen Kathedrale in Santiago. (Gorys, Nordspanien,
Artemisverlag, S. 41)
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Wie das Grab von Jakobus entdeckt wurde - der Stern
über dem Feld
Zwischen 812 und
824 entdeckte der Eremit Pelayo von einem Stern geleitet in einer römisch-suebischen
Nekropole die Gebeine des Apostels Jakobus.
Der Bischof Theodomir
von Iria Flavia liess über dem Grab eine Kirche erbauen. (Gorys,
Nordspanien, Artemisverlag S.194)
Später wird der Bischofssitz nach
Santiago verlegt. Interessant:
Schon vor
860 wurde das Heiligengrab im Martyrologium von
St.Gallen erwähnt. (S. 41)
Diese Legende macht
Parallelen zur Weihnachtsgeschichte. Dort finden die Weisen aus dem
Morgenland den neugeborenen Jesus anhand eines Sternes.
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Darstellung des
Sterns über dem gefundenen Grab. Fassade der Kathedrale Santiago. |
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GESCHICHTE UND
/ ODER LEGENDE |
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Schlacht
von Clavijo
In
der Schlacht der Reconquista bei Clavijo (843) soll Jakobus hoch zu
Ross mit Banner und Schwert in den Kampf eingegriffen und die
Schlacht für die christlichen Nordreiche entschieden haben. (S.41f) Seither wird
er auch als 'Matamoros' (Maurentöter) dargestellt. Diese Darstellung
ist gerade in der heutigen Zeit problematisch
Karl
der Grosse, Roland und der Sternenweg
Nach
der Legende erscheint Jakobus Karl dem Grossen im Traum. Er sieht
den Sternenweg vom Friesischen Meer bis nach Galicien. Deshalb
bricht er dorthin auf. Beim Anmarsch nimmt er Pamplona ein. Beim Rückweg
verliert Roland in der Nachhut bei Roncesvalles trotz heftigem Kampf
das Leben. Roland war so stark, dass er mit dem Schwert einen
Felsblock spalten konnte. Er bläst ins Horn Olifant, das zerspringt
(aufbewahrt in Bordeaux).
Historisch
ist, dass Karl der Grosse gegen die Mauren nach Südspanien gerufen
wurde. Er nimmt Pamplona ein, damit sich die Sarazenen dort nicht
verstecken können. Da zuhause Schwierigkeiten auftreten, kehrt er
von Südspanien zurück. Die Nachhut wird bei Roncesvalles
geschlagen. Ausführungen
dazu siehe hier.
In Aachen ist Karl
der Grosse begraben. Das Bild mit dem Sternenweg ist dort zu sehen.
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Deckengemälde in der
Jakobuskirche Steinach. Jakobus Matomoros. Foto: JS
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Traum Karls des
Grossen - dargestellt in Aachen, wo Karl der Grosse begraben liegt - er sieht den 'Sternenweg' in
Spanien |
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Gralsmythos
Der
Gralsmythos gelangt im Hochmittelalter nach Nordspanien. Ein
Gralskelch wurde im Kloster San Juan de la Peña, im Kloster San
Adrián, in Jaca, auf dem Cebreiro und in Montserrat gezeigt. Die
Franzosen Chrétien de Troyes und Robert de Boron deuteten die
Opferschale der Kelten (gracal oder graal) im christlichen Sinne als
Abendmahls- oder Blutkelch. |

In der Kirche von
Cebreiro geschah ein Messwunder - manche vermuten hier den
Gralskelch. Foto: JS |
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Das Hühnerwunder
- Die Legende
vom Hahn und dem Huhn
Auf
der Pilgerschaft nach Santiago de Compostela nächtigt eine deutsche
Familie - Vater, Mutter und Sohn - in einem Gasthaus in Santo
Domingo. Die Tochter des Wirtes verliebt sich in den jungen Mann.
Vergeblich bietet sie ihm ihre Gunst an. Da sie zurückgewiesen
wird, wandelt sich ihre Liebe in Hass.
Unbemerkt
steckt sie einen silbernen Becher in seinen Sack. Sobald der Wirt
den Diebstahl bemerkt, lässt er die Pilger verfolgen. Der Becher
wird beim Burschen gefunden. Der eilends herbeigerufene Richter lässt
ihn hängen.
Unter
Gebeten setzen die betrübten Eltern den Pilgerweg fort. Als
sie bei der Rückkehr am Galgen vorbeikommen, vernehmen sie jedoch
die Stimme des Gehenkten: "Liebe Eltern, grämt euch nicht,
denn ich bin gar nicht tot! Santiago hat mich gehalten."
Man
hastet zum Richter und erzählt ihm davon. Der sitzt gerade beim
Mittagessen und will nicht gestört werden. "Eure Geschichte
kann so wenig wahr sein und euer Sohn so wenig lebendig wie diese
frisch gebratenen Hahn und Henne auf meinem Teller wieder lebendig
werden." Da
flattert das bereits gerupfte Federvieh auf, und laut krähend bekräftigt
der Hahn die Wahrheit. Statt
des Unschuldigen wird die Verleumderin gehenkt. (Du
Mont 110)
In
Santo Domingo de la Calzada werden in der Kathedrale in einem Käfig
bis zum heutigen Tag ein Huhn und ein Hahn lebend gehalten. |

An der
Friedhofkapelle von Tafers ist
das sogenannte Hühnerwunder
mit Bildtafeln dargestellt. Foto: JS |
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Variation
des Hühnerwunders
(in
'Legenda aurea' S.493) Im Jahre 1020 kam ein Deutscher mit seinem
Sohn nach Toulouse. Der Wirt füllt sie mit Alkohol ab und versteckt
einen silbernen Becher in ihrem Mantelsack. Der Wirt verfolgt sie,
beschuldigt sie des Diebstahls. Der Sohn wird gehenkt. Der Vater
geht nach Santiago und kommt nach 36 Tagen zurück. Der sagt:
'Liebster Vater, weine nicht, denn mir war nie so wohl: wisse, Sankt
Jakob hat mich bis zu dieser Stunde gehalten und mich erquicket mit
himmlischer Süssigkeit.'
Das
Volk nimmt den Sohn vom Galgen und henkt den Wirt. |
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Ausrüstung eines
Jakobspilgers damals |
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- gutes Schuhwerk
- Trinkflasche:
oftmals als Kürbis abgebildet, auch heute noch zu kaufen
- breiter Hut:
gegen Sonne und Regen
- guter Mantel:
Pelerine ( von 'Pélerin' , franz. Pilger)
- Tasche
- Stab: als
Geh-Hilfe und als Waffe zur Verteidigung gegen böse Hunde und
allenfalls gegen Wegelagerer (für an der Seefahrt Interessierte: es
gibt den sogenannten 'Jakobsstab' als Messinstrument. Siehe
Ausführungen dazu und eine Skizze hier.)
- Jakobsmuschel
: geheftet an Hut oder Mantel
- Pilgerausweis:
von der Heimatpfarrei ausgestellt
- Die Aussehen der
PilgerInnen übertrug sich später auf die Darstellung des hl.
Jakobus als Pilger.
Ursprünglich wurde er als Apostel mit der Bibel in der Hand
dargestellt.
Weitere
Darstellungen des Hl. Jakobus
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Jakobusfigur auf dem Jakobsbrunnen
in Rorschach. Foto:js. |
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Ausrüstung heute
-
Packliste
Alle obigen Ausrüstungsgegenstände in moderner und leichter
Ausführung.
Zuviel gepackt? -
eine Geschichte zum Schmunzeln.
- Fast alle
tragen auch heute eine Jakobsmuschel mit, meist an einer
Kordel umgehängt oder am Rucksack befestigt. Sie kann z.B. in
der Pilgerherberge St.Gallen bezogen werden (www.pilgerherberge-sg.ch).
- Stein
von zuhause oder unterwegs. Beim 'Cruz de Ferro' bei Foncebadón
(siehe Foto rechts) wird nach alter Tradition ein Stein auf
einem riesigen Steinhaufen unter einem Kreuz abgelegt.
Sinn dieses Rituals:
was/welche Last möchte ich abladen, ablegen, umwandeln?
Tip:
in Foncebadón über den Stein nachdenken. Von Foncebadón bis Cruz
de Ferro schweigend gehen. Dann den Stein in einem bewussten Akt
(Ritual) ablegen, der Erde zur Umwandlung überlassen.
- Karte
für ärztliche Behandlung für SchweizerInnen im EU-Raum.
- Pilgerpass
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Beim Cruz de Ferro |
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PILGERPASS
- CREDENCIAL
DEL PEREGRINO - CARTE DU PÈLERIN
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wo bestellen - die drei Zwecke - zum
Gebrauch
-
Schweizerische Vereinigung |
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Wo
bestelle ich einen Pilgerpass:
- Pilgerpass
für die Schweiz, Frankreich, Spanien:
Für Leute,
die einen Pilgerpass ab der Schweiz bei sich haben möchten, stellt
der 'Verein Pilgerherberge Sankt Gallen' gerne einen
Pilgerpass des schweizerischen Dachverbandes 'Jakobsweg
Schweiz' aus. Der Pass beinhaltet 42 Felder für Stempel. Er ist mit einer Plastikhülle geschützt. Dieser Pilgerpass ist gültig für die Pilgerherbergen in allen
Ländern.
Der Verein benötigt zur Bestellung folgende Angaben: Name, Vorname, Adresse,
Pass- resp. ID-Nummer, Start- und Zielort sofern bekannt.
Diese Angaben schicken Sie bitte per Mail an: pilgerpass@pilgerherberge-sg.ch
(Frau E. Pertzel und Frau B.Hungerbühler. Keine
telefonische Bestellung möglich. Innerhalb der Schweiz
wird Ihnen der Pilgerpass für SFr.
15
gegen Rechnung zugesandt. Im Preis ist die
Posttaxe inbegriffen.
Die Bestellfrist beträgt eine Woche.
- Pilgerpass
für den Weg in Deutschland und Österreich:
Die entsprechenden Vereinigungen für den Jakobsweg stellen
den Pilgerpass aus. Einige verlangen die Mitgliedschaft, andere
stellen den Pilgerpass direkt gegen Gebühr aus.
Informationen für
Deutschland. Informationen für
Österreich.
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Ansicht Pilgerpass |
Die drei Zwecke eines
Pilgerpasses:
Der Pilgerpass,
manchmal auch Pilgerbrief, spanisch 'Credencial' genannt,
ist für drei Zwecke nützlich. Es gibt verschiedene Ausgaben von Pilgerpässen und den
Pilgerpass, der von der Bruderschaft in Santiago ausgegeben
wird. Ein Pilgerpass hat kein
Ablaufdatum. |
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1. Zum Sammeln
von Stempeln: Als Dokument, um auf dem Weg Pilgerstempel zu sammeln. Diese
Stempel sind bei bestimmten Kirchen, bei Pfarrämtern, manchmal
in Tourismusbüros und in Pilgerherbergen erhältlich. In
Deutschland und der Schweiz gibt es solche Stempel nicht
überall. Viele Pilgerinnen und Pilger betrachten die Stempel,
versehen mit dem Datum, als eine Art Tagebuch und wertvolles
Souvenir. Es kann auch ein Stempel eines Hotels oder einer
anderen Institution eingetragen werden.
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2.
Für die
Unterkunft in Pilgerherbergen: Der Pilgerpass weist eine Person als Pilgerin oder Pilger auf
dem Jakobsweg aus. Er berechtigt dazu, in den Pilgerherbergen
aller Länder inklusive Spanien um einen Übernachtungsplatz zu
fragen. Bedingung ist, dass man zu Fuss, per Fahrrad oder zu
Pferd unterwegs ist.
(Ein Recht auf Übernachtung lässt sich daraus nicht
ableiten!)
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3.
Zur Erlangung der 'Compostela' in Santiago: In Santiago kann auf dem Pilgerbüro gegen
Vorweisen des Pilgerpasses
die 'Compostela'
(manchmal 'Compostelana' genannt)
bezogen werden. Die 'Compostela' ist die traditionelle Urkunde, die bestätigt, dass jemand
nach Santiago 'pietatis causa' (aus religiösen und/oder spirituellen
Motiven) gepilgert ist. Seit 2009 wird
verlangt, dass auf den letzten 100 km zu Fuss, resp. 200 km mit dem
Fahrrad, pro Tag zwei Stempel eingetragen sind. Dies gilt vor allem
dann,
wenn jemand die Pilgerreise erst in Galicien beginnt.
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Zum
Gebrauch des Pilgerpasses: |
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Im Pilgerpass
wird pro Pilgertag mindestens ein Stempel, meist am
Übernachtungsort, eingetragen und mit dem entsprechenden Datum
versehen. Sind alle
Stempelfelder voll, ist in Frankreich und Spanien in den
grösseren Herbergen ein neuer Pilgerpass erhältlich.
In der Schweiz
ist ein Pilgerpass für das Übernachten in den Pilgerherbergen
von Märstetten,
St.Gallen, Rapperswil,
Heitenried und Gland nötig. Er kann dort auf der
Pilgerreise vor Ort erworben werden. In Sirnach
(Schwabenweg)
schenkt das Gasthaus Engel gegen Vorweisen des Pilgerpasses eine Pilgersuppe aus
ebenso das Hotel Jakob in
Rapperswil. In St.Gallen erhält man gegen Vorweisen des Pilgerpasses
einen reduzierten Eintritt zur Stiftsbibliothek und zum
Stickereimuseum.
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Pilgerpass
von der Bruderschaft in Santiago bei der 'schweizerischen Vereinigung der Freunde des Jakobsweges':
(www.jakobusweg.ch) |

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Mitglieder
der schweizerischen 'Vereinigung der Freunde des
Jakobsweges' erhalten gratis einen Pilgerpass. Anmeldungen für
die Mitgliedschaft nimmt der Sekretär der Vereinigung
Pierre Bonenberger entgegen. Der Mitgliederbeitrag
beträgt Fr. 50.- pro Jahr. Mitglieder müssen den Pilgerpass etwa einen Monat
vor Beginn der Pilgerreise beantragen. Als Angaben werden benötigt: Name, Adresse, Startdatum und
Startort der Pilgerreise, Nr. Ihrer ID-Karte oder Ihres
Passes, Art des Pilgerns: zu Fuss, per
Velo, zu Pferd/Esel.
Die
Vorteile einer Mitgliedschaft bei der Vereinigung:
- Sie
erhalten kostenlos zweimal pro Jahr die Zeitschrift
'Ultreïa' mit neuen Infos zum Pilgern auf dem
Jakobsweg.
- Sie
erhalten eine Unterkunftsliste für die
Schweiz.
- Sie
erhalten stark vergünstigte Preise für Bücher zum
Jakobsweg bei der internen Verkaufsstelle:
www.shop-jakobsweg.ch
- Jährlich
findet eine Hauptversammlung an einem Ort in der
Schweiz mit Exkursionen und Vorträgen statt.
- Es
gib interne Angebote für Pilgerreisen, z.B. in
Südfrankreich.
- Sie
erhalten eine persönliche Beratung und Tipps zur
Vorbereitung auf den Jakobsweg.
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Logo der
schweizerischen Vereinigung der Freunde des Jakobsweges |
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Für Nichtmitglieder
bei der schweiz. Vereinigung: Sie
verzichten auf telefonische oder schriftliche Beratung seitens der Vereinigung. Sie senden Fr.
20.— in einem Briefumschlag an folgende Adresse:
Freunde
des Jakobsweges Sekretariat für die Deutsche Schweiz Pierre Bonenberger Schanzweg 5 4132 Muttenz Tel. 0041 (0)76 319 45 66 Mail:
sekretariat.de@chemin-de-stjacques.ch
Er benötigt
folgende Angaben: (Den Pilgerpass bitte
etwa
einen Monat vor Beginn der Pilgerreise bestellen!)
- Name und
Adresse
- wann und wo Sie
starten
- Nr.
der ID-Karte oder des Passes
- ob Sie zu
Fuss, per Velo oder mit Pferd/Esel
unterwegs sein werden.
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Literatur - Pilgerführer
für den Jakobsweg von der Ostschweiz bis nach Santiago
siehe
hier...
Literatur zu anderen
Jakobsweg-Strecken finden sich in der
Literaturliste unter dem Kapitel 13.4.
Sie kann wegen der grossen Anzahl neuer Bücher nicht mehr vollständig auf
dem neuesten Stand gehalten werden.
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Adressen und Informationen |
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Bücherladen
der schweiz. Vereinigung für Jakobswegliteratur:
Online-Shop
.
Pierre Schachtler, Mail:
Buchversand@chemin-de-stjacques.ch.
Hier
sind Bücher, Schriften, Karten, Pins u.a. zum Thema 'Jakobsweg' erhältlich.
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Dachverand
Jakobsweg Schweiz
Dachverband wichtiger Institutionen und Personen rund um den
Jakobsweg in der Schweiz.
Siehe hier...
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Linienbusse
nach Spanien und zurück:
Ab der Schweiz:
Reisebüro
ALSA-Eggmann Zürich, Tel. +41 (0)43 366 64 30. Fahrten in
alle grossen Städte Spaniens und zurück ab Basel, Zürich,
Bern. Abfahrten: Dienstag, Donnerstag, Samstag 09.00 Uhr;
Ankunft ca. 15.30 Uhr am folgenden Tag. Zurück gleiches
System. Preis (2010): Zürich - Bilbao einfach ca. SFR 180.
Santiago - Zürich einfach ca. SFR 220, hin und zurück ca.
SFR 390. Ab Deutschland: Linienbusse
Eurolines
Ab Österreich: zuerst mit
Eurolines nach Zürich oder Deutschland, von dort weiter
siehe oben.
Weitere
Reiseinformationen siehe unter
Links
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Prospekte,
Stadtpläne, Posters zum Jakobsweg in Spanien
Spanisches Fremdenverkehrsamt, Seefeldstr. 19, 8008 Zürich. Tel. 044 253
60 52, Mail.
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Unterkünfte in Santiago de Compostela
persönliche
Empfehlung
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